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Im Kirchenchor St. Michael Zeil a. Main fand ein Führungswechsel statt. Frau Brigitte Pakosch hat die organisatorische Leitung des Chores an Frau Birgit Michel abgegeben. Frau Pakosch hatte die Leitung seit 2006 inne. Sie hat in dieser Zeit mit dem Pfarrbüro die Gottesdienste in denen der Chor mitgewirkt hat, abgestimmt. Für den Kirchenchor hat sie beim Zeiler Chorabend und beim 1000 Stimmen Chor die Organisation übernommen. Jährlicher Glanzpunkt war das Mariensingen im Mai am Käppele und davon ganz besonders das 20 jährige Jubiläum des Mariensingens. Frau Pakosch hat diese besonderen Marienandachten voller Engagement geleitet. Auch Geselliges, wie Ausflüge nach Nürnberg, Bayreuth oder Erfurt oder Feiern wurden von ihr organisiert. In einer feierlichen Stunde wurde Frau Pakosch mit einem Präsent vom Kirchenchor und der Pfarrei verabschiedet. Der Kirchenchor dankt ihr für Ihren Einsatz und wünscht Ihr alles Gute für die Zukunft.

Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger. Gerne können Sie dienstags um 19:30 Uhr zur Probe kommen. Der aktuelle Probenraum befindet sich im Rudolf-Winkler-Haus.

 

Ein Stern des Glücks für andere sein. Unter diesem Thema stand die Illuminationsandacht am 29.Oktober in der Kirche St Nikolaus. Die Farbe des Glücks ist gelb, so war auch der Kirchenraum beleuchtet. Claudia Förtsch hatte die außergewöhnliche Andacht vorbereitet. Zusammen mit Edeltraud Schnapp spielte sie ein selbst geschriebenes Stück über das Glück. Die Sander Blechraaser bereicherten mit besonderen Melodien die Andacht. Hier für ein herzliches Vergelts Gott. Auch der Firma VSL ein großes Dankeschön für die Beleuchtung der Decke. 

Bisher war es ja in unserer Pfarreiengemeinschaft so, dass in den einzelnen Gemeinden je ein Pfarrgemeinderat gewählt wurde und aus diesen dann je zwei Personen in das gemeinsame Gremium, das PG-Forum, entsandt wurden.

Im Zuge der Umstrukturierung des Bistums wurden auch hier Änderungen beschlossen. An der Struktur selbst ändert sich nichts, also was vor Ort läuft, wird auch immer noch vor Ort entschieden und was alle Gemeinden der PG betrifft, wird gemeinsam entschieden. Allerdings wird die Ebene vor Ort nun „Gemeindeteam“ genannt und das gemeinsame Gremium wird zum „gemeinsamen Pfarrgemeinderat“.

Das hat aus Sicht des Diözesanrats und der Bistumsleitung mehrere Gründe. Ein Hauptgrund ist, dass es viele Gemeinden gibt, die schon in der letzten Wahlperiode keinen Pfarrgemeinderat mehr zusammenbekommen oder sich zumindest sehr schwer damit getan haben.

In vielen Fällen war die Wahl dann eine reine Bestätigungswahl, für die aber ein hoher Aufwand betrieben werden musste. Daher gibt es nun die Option, dass direkt ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt werden kann, in dem jede Gemeinde eine vorher bestimmte Zahl von Sitzen hat, für die dann Kandidaten zur Wahl stehen.

Die Gemeindeteams können sich vor Ort formieren und so arbeiten, wie es die Gegebenheiten möglich machen.

Hat sich die Form und Zusammensetzung des bisherigen Pfarrgemeinderats bewährt, kann diese gerne beibehalten oder ergänzt werden. Braucht es eine andere Form, ist auch dies möglich.

Im PG-Forum haben wir entschieden, diese Art der Pfarrgemeinderatswahl durchzuführen, also den gemeinsamen Pfarrgemeinderat direkt zu wählen.

Das heißt konkret, dass es für Zeil und Sand jeweils 4 Sitze gibt, für Krum und Ziegelanger jeweils 2.

In den nächsten Schritten werden Kandidaten gesucht, die ihre Gemeinde im gemeinsamen Pfarrgemeinderat vertreten wollen. Im Optimalfall arbeiten diese auch im Gemeindeteam vor Ort mit.

Wenn Sie Interesse haben in einem der Gremien mitzuarbeiten oder Kandidatenvorschläge haben, können Sie diese gerne in die Kandidatenboxen in den Kirchen oder im Pfarrbüro einwerfen.

Zu den Gemeindeteams werden sich die einzelnen aktuellen Pfarrgemeinderäte in den nächsten Wochen beraten, so dass wir Ihnen Anfang des neuen Jahres nähere Informationen dazu geben können.

Sollten Sie noch Fragen haben, dürfen Sie sich gerne an Pastoralreferentin Sandra Lohs wenden.

(S. Lohs)

So langsam könnten die Sander die Tische für einen Empfang nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz festschrauben. Zum 3. Mal in diesem Monat hatten wir einen besonderen Grund zum Feiern. Zum einen feierten die Märzenbrüder ihr 50-jähriges Jubiläum. Dieser Verein, der aus der CAJ entsprungen ist, zeichnet sein soziales und gemeinschaftsorientiertes Verhalten aus. Beim Faschingszug und Weinfest haben sie wertvolle Schützenhilfe geleistet, aber immer auch geschaut, wo sie vor Ort oder weltweit Not lindern können.

Darüber hinaus konnten wir unsere neue Pastoralassistentin Leandra Büttner aus Thüngersheim begrüßen. Von einem Weinort ist sie zu uns gekommen, somit gibt es keine großen Umstellungsschwierigkeiten. In ihrer Predigt verwies sie darauf, dass sie sich nicht, wie im Hochgebet angegeben, "bestellt" fühlt, sondern sich aktiv einbringen will und wird, so wie wir alle nicht passiv bleiben sollen, weil eine Gemeinschaft nur durch Aktivität lebt, wie es die Märzenbrüder ja auch vorleben und wir als Kirche dazu im Besonderen von Gott aufgerufen sind.

Von den einzelnen Gemeinden wurde Leandra noch mit verschiedenen ortstypischen Gaben beschenkt, die ihr das Ankommen vollmundig erleichtern mögen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit zur Begegnung auf dem Kirchplatz, die einmal mehr gut genutzt wurde. Danke an alle, die den Gottesdienst und die Begegnung ermöglicht haben!

 

Wie immer Mitte Oktober waren Paare eingeladen, einen Segen für ihre Beziehung von Gott geschenkt zu bekommen. Dass so eine Feier immer eine Gemeinschaftssache ist, zeigte sich darin, dass das Thema von Claudia Förtsch aus Sand kam und Lisa Grämer aus Zeil die Mitgiebsel gestaltete. Pfr. Michael Erhart griff das Wort Jesu aus der Bergpredigt „Ihr seid das Salz der Erde“ auf und setze es in Bezug vom Salzmärchen, wo eine Königstochter ihren Vater so sehr liebte wie das Salz, mehr als Edelstein und Geschmeide. Das mag verwundern, wo Salz doch so normal ist. Aber so viel „normales“ ist in einer Beziehung das Besondere. So wurden die Mitfeiernden eingeladen, zu überlegen, was an ihrem Lieblingsmenschen das Besondere ist, das Salz in der Suppe sozusagen. Auch die Kleinigkeiten soll man gegenseitig wahrnehmen, denn sie machen eine gute Beziehung aus. Mit einem individuellen Segen und einer Tüte Salz sind die Mitfeiernden gestärkt nach Hause gegangen.

 

Ich bin da“ -

Zeit für Gespräche am Käppele

Das Zeiler Käppele hat eine große Anziehungskraft. Für Gläubige, aber auch für Wanderer, Radfahrer, Touristen und andere Suchende. Man sieht es alleine daran, wie viele Kerzen täglich in der Grotte angezündet werden. Für viele ist es ein Ort, aus dem sie Kraft schöpfen.

Wir als Pastoralteam möchten unseren Teil dazu beitragen, dass dieser Kraftort auch die Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch bietet. Daher wird ab dem 08.01.2020 jeden Freitag von 14:00 bis 15:00 Uhr ein/e Seelsorger/in in der Kirche sein, der/die den Besuchern gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung steht. Sie finden ihn/sie in der Nähe des unten abgebildeten Roll-Ups und dürfen ihn/sie einfach ansprechen, sofern er/sie nicht schon in einem Gespräch ist. Es muss dabei nicht um die großen Krisen gehen, sondern kann auch ganz zwanglos sein. Für uns ist es einfach wichtig in dieser Stunde „da-zu-sein“.

Sie dürfen das natürlich auch gerne in Ihrem Bekanntenkreis weitersagen. Je nach dem wie dieses Angebot angenommen wird, werden wir die Gesprächszeiten eventuell auch noch erweitern. Jetzt wollen wir es erst einmal mit dieser einen Stunde in der Woche ausprobieren und sind schon gespannt, was auf uns zukommt. Denn auch für uns ist es ein Experiment.

Sollten Sie noch Fragen haben, dürfen Sie sich gerne an Pastoralreferentin Sandra Lohs wenden.


 

Die Begeisterung war allenthalben sichtbar, in den Gesichtern der zahlreich gekommenen Gäste und liturgisch Mitwirkenden und in den Gewändern, die auf Wunsch von Andy in rot gehalten waren, die Farbe des Hl. Geistes. Ein langer Zug betrat die Kirche am So. 26.9., Ministranten aus Zeil und Sand, das Pastoralteam und ein Kurskollege von Andy, Sigi Kühnen aus Langenleiten, der ebenfalls tags zuvor zum Diakon geweiht wurde. Unser Neudiakon wurde erst am Altar mit der Dalmatik, dem Festgewand der Diakone angekleidet. Gemeinsam konnten wir einen lebendigen und stimmungsvollen Gottesdienst feiern, musikalisch gestaltet von Ralf Hofmann an der Orgel und Pastoralreferentin Sandra Lohs als Sängerin.

In der Predigt ging Andreas Hofer auf seinen persönlichen Glaubensspruch ein: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ Mit den Worten „Hier bin ich“ stellte er sich bewusst mitten hinein in die Gemeinde und verdeutlichte, dass ein solch herausragender Schritt, den Weg zum Diakon zu gehen, keineswegs eine Einschränkung der persönlichen Freiheit ist, auch wenn rein von außen betrachtet es so empfunden werden könnte, da man sich doch selbst vielen Verpflichtungen stellt. Aber gerade, wenn der Weg hin zum Diakon wie in seinem Fall ein steiniger war, ist die Freude und die Freiheit, diese Aufgabe wahrzunehmen, eine besondere. Bewusst stellt man sich als Diakon in den Dienst für die Menschen am Rand, für die, die kaum wahrgenommen werden, für die, die einfach Hilfe, ein gutes Wort brauchen. Die Vermittlung des Glaubens an einen unbegreiflichen Gott, der doch immer für die Menschen da sein will, ist eine innerlich freimachende und wertvolle Aufgabe des Diakons, der er sich gerne stellen möchte. Das beweist er ja schon jetzt durch seine aktive Tätigkeit in der Begleitung der MinistrantInnen und Firmlinge neben vielem weiteren, wo er oft im Hintergrund aktiv ist. Mit den Möglichkeiten, jetzt die Sakramente der Taufe und Trauung zu spenden sowie Beerdigungen zu feiern, wird die Bandbreite noch erweitert. Durch das wiederkehrende Einsingen des Refrains „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen hatte die gesamte Gemeinde die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken zum Thema „Freiheit“ in ihrem Leben zu machen.

Nach dem Gottesdienst haben die Zeiler Jugendzünder noch einen schönen Empfang bereitet, bei dem es den Mitfeiernden möglich war, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir wünschen unserem Andy einen guten Start als Diakon, wir sind froh und stolz, dass er den Weg trotz aller Schwierigkeiten nicht aufgegeben hat und freuen uns auf gute Begegnungen.

 Michael Erhart, Pfarrer

 

Herzliche Einladung zum ökumenischen Schöpfungsgang am 03. Oktober 2021 um 16:30 Uhr zum Thema "Für welche Ernte danke ich?"

 

Treffpunkt in Sand am Parkplatz Altmain/Kleingärtenanlagen

 

Ca. 18:00 Uhr Einkehrmöglichkeit im Hotel-Weingut Goger Sand

Am Samstag, 25.09.2021 wird Andreas Hofer in Würzburg von Weihbischof Ulrich Boom zum Diakon geweiht. Unter folgendem Link ist die Mitfeier per YouTube-Livestream ab 09.30 Uhr möglich: https://biwue.de/diakonenweihe-2021

Am Sonntag, 26.09.2021 feiert die Pfarreiengemeinschaft in St. Michael, Zeil am Main, um 10 Uhr den ersten Heimatgottesdienst mit Diakon Hofer.

Für die Mitfeier vor Ort bitte im Pfarrbüro anmelden. Außerdem kann auch dieser Gottesdienst auf dem YouTube-Kanal der PG verfolgt werden:

https://youtu.be/PrngyS5Z8fo

Weitere Gottesdienste mit Diakon Hofer finden in den Folgewochen in allen Kirchen und Gemeinden unserer PG statt.

Vielen Dank für Ihre und Eure Teilnahme, Mitfeier und Gebet.

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Die ewige Anbetung findet in diesem Jahr in einer ganz anderen Form statt. Sie steht unter den Namen „Zeit für Gott - Zeit für mich“ Es wird an allen Orten bzw. in allen Kirchen ein Angebot geben!

Hierzu laden wir recht herzlich ein!!

"Gott gab uns Atem, damit wir leben".

Die Losung „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ – steht in diesem Jahr in 14-Heiligen über dem Wallfahrtsjahr.

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, Luft zum Atmen zu haben. Gerade die Berichte über Menschen, die schwer an Covid 19 erkrankt waren und keine Luft mehr bekamen, haben uns eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig Atmen ist. Genauso wichtig wie das Atmen an sich sind aber auch die Atempausen. - Zeit zum Innehalten, Entscheidungen nochmals zu überdenken und vielleicht auch den einen oder anderen neuen Pfad ins Auge zu fassen.

Doch gerade die Atempausen fallen vielen von uns schwer. Die einen sind seit einer gefühlten Ewigkeit zum Innehalten verdonnert, da Hygieneregeln und Vorgaben des Staates fast alles zum Stillstand bringen, was so richtig Spaß macht. Die anderen wissen vor lauter Stress und Hektik, die ständig neue Verordnungen, Regeln und Hygienemaßnahmen mit sich bringen, nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht.

Eine Wallfahrt kann für beide eine willkommene Unterbrechung des Alltags sein. Sich mit anderen auf den Weg machen, sich keine Gedanken über den Weg machen müssen, da es einen gibt, der weiß, wo es langgeht. Im Gebet alle schweren Momente zu vergessen und zu spüren, dass das Leben noch ganz andere Facetten zu bieten hat.

Doch leider können wir uns auch in diesem Jahr nicht gemeinsam von Zeil aus auf den Weg nach 14-Heiligen machen. Aber wir wollen gerne gemeinsam einen Gottesdienst in der Basilika feiern.

Dieser findet am 18.09.2021 um 17:00 Uhr statt. Es stehen ausreichend Plätze in der Basilika zur Verfügung.

Alle, die am Gottesdienst teilnehmen wollen, müssen sich namentlich bis zum 25.08.2021 telefonisch während der Öffnungszeiten im Pfarrbüro in Zeil anmelden.

Die Fahrt nach 14-Heiligen und die Rückfahrt müssen privat organisiert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Zug nach Bad Staffelstein zu fahren und von dort aus auf dem Pilgerweg zur Basilika zu wallen.

Wir freuen uns auf eine intensive Gebetsgemeinschaft in 14-Heiligen.

D. Zimmer

Bei bestem Wetter fanden sich viele Gläubige ein, den Gottesdienst an diesem Hochfest miteinander zu feiern. Pfr. Erhart legte in seiner Predigt aus, dass Kopfbedeckungen von jeher nicht nur einen Zweck hatten, sondern auch eine Aussage trafen. Allzu oft haben wir im übertragenen Sinn den Hut des Alltags auf, den wir möglichst gut miteinander gestalten sollen. Bisweilen tragen wir den Hut des Glaubens (symbolisch dargestellt durch das Birett), weil wir uns von Gott getragen wissen. Nicht anders ging es Maria, auch sie war eine „alltägliche“ und dennoch gläubige Frau. An Maria Himmelfahrt wird auch auf vielen Bildern Maria quasi die Krone aufgesetzt. Sie ist zur besonderen Würde durch Gott berufen. Aber auch wir tragen diese Würde in uns. Es wäre schön, wenn wir unseren Nächsten nicht nur mit dem Hut des Alltags betrachten, sondern immer wieder daran denken, dass jeder Mensch mit dieser besonderen göttlichen Würde ausgestattet ist, und entsprechend miteinander umgehen.
Im Anschluss an den Gottesdienst hat der Obst- und Gartenbauverein, der dankenswerter Weise wieder zahlreiche gesegnete Kräuterbuschen gebunden hat, gegen eine Spende an die Mitfeiernden abgegeben.

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