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Liebe Leserinnen und Leser,

„Wofür bin ich heute dankbar?“

das ist für mich ein dankbares Thema, denn da fällt mir schnell alles mögliche ein:

Jeden Dienstag wird bei uns in Haßfurt der Müll abgeholt; vor allem im Sommer duftet der Bio-Müll nicht grade lecker: den Männern bin ich dankbar für ihren Dienst; es wäre überhaupt nicht schön, wenn sie mal streiken würden …

Auch den Leuten von Stadt und Gemeinde bin ich dankbar, dass sie die öffentlichen Plätze und Straßenränder pflegen und säubern.

Auch den Frauen bin ich dankbar, die mir im Bäckerladen gern etwas verkaufen; meist ist dann noch Zeit für ein kurzes Gespräch.

Ich bin dankbar für Kinder, die offen sind für andere, die jemand in den Kreis aufnehmen, der neu dazu gekommen ist.

Ich bin dankbar, dass es im Zimmer deutlich wärmer ist als draußen;  draußen funkeln die Sterne bei Frost.

Ich bin dankbar, dass ich eine Arbeit habe, mit der ich im großen und ganzen zufrieden sein kann.

Dankbar bin ich auch für meine Familie: die Vorfahren, die ich kenne, und auch für die, die ich nicht kenne; meine Geschwister, mit denen ich seit über 50 Jahren mein Leben teile;  meine Frau und meine Töchter wurden mir geschenkt, ich kann nur dankbar sein …

Jetzt muss ich erkennen, dass ich hier und heute vieles nicht aufzählen kann, für das ich dankbar bin; mir begegnen doch immer wieder so viele gute Menschen …

Und Sie?

Sicher fällt Ihnen auch viel ein zum

Danken;

denn ich bin überzeugt: es vergeht kein Tag, an dem wir nicht wenigstens ein

kleines Geschenk erhalten.

Bleiben wir aufmerksam

und bleiben wir dankbar!

Ihr Pastoralreferent

Norbert Zettelmeier



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